Chiropraktik

Chiropraktik - Daniel Bremer - Master of Science Chiropraktik, Heilpraktiker, Physiotherapeut, Osteopath - Dortmund

Die Chiropraktik beruht, genau wie die Osteopathie, auf der Vorstellung, dass durch manuelle Therapie die Sebstheilungsprozesse des Körpers aktiviert werden können.

Die Chiropraktik basiert auf der Wissenschaft, Fehlfunktionen des Nervensystem lokalisieren und spezifisch lösen zu können und auf der Philosophie, dadurch die Selbstheilung des Körpers zu unterstützen.

Das Nervensystem steuert unseren gesamten Körper. Ein funktionsfähiges Nervensystem ist die Grundvoraussetzung für eine gute Koordination aller Zellen, Gewebe, Organe, Organsysteme und Körperfunktionen. Ein Funktionsverlust oder eine Funktionseinschränkung in einem oder mehreren Wirbelgelenken wird Subluxation genannt. Subluxationen führen zu einer Störung im Nervensystem. Diese wirkt sich negativ auf die Kommunikation unseres Körpers mit unserem Gehirn aus. Dadurch kann es zu weitreichenden Funktionsstörungen kommen und natürliche Heilungsprozesse können eingeschränkt sein.

Ursachen für Subluxationen können u.a. Stress, toxisch-chemische Einflüsse, Unfälle, Traumata oder auch körperliche Belastungen sein.

Die Behandlung einer Subluxation wird als Justierung bezeichnet. Sie ist ein spezifischer sanfter und schneller Impuls, mit dem die Gelenkfunktion wiederhergestellt wird. Eine Justierung erfolgt immer im sogenannten „physiologischen Gelenkspiel“, d.h. Bänder, Kapseln und Nerven werden nicht überdehnt oder gezerrt. Auch kann dabei nichts „ausleiern“.

Unsere Philosophie ist es, nicht nur Schmerzen zu lindern und Symptome zu behandeln, sondern die Funktion von Wirbelsäule und Nervensystem zu optimieren , so dass die Kommunikation aller Systeme mit dem Gehirn möglichst einwandfrei funktionieren kann und die Selbstheilung des Körpers optimal ablaufen kann.

Behandlungsinstrumente:

Liege - Daniel Bremer - Master of Science Chiropraktik, Heilpraktiker, Physiotherapeut, Osteopath - Dortmund

Chiropraktik-Liege / „Drop-Table“

Unsere Behandlungsliegen sehen „anders“ aus. Sie besteht aus mehreren in verschiedenen Dimensionen beweglichen Segmenten. Die einzelnen Segmente können bei einem individuell einstellbaren Widerstand nachgeben, so dass die chiropraktische Behandlung so sanft und fein dosiert wie möglich erfolgen kann.

Aktivator - Daniel Bremer - Master of Science Chiropraktik, Heilpraktiker, Physiotherapeut, Osteopath - Dortmund

Activator® / Integrator®

Zur sanften Justierung können mit dem Activator dosierte Einzelimpulse gesetzt werden.

Arthrostim - Daniel Bremer - Master of Science Chiropraktik, Heilpraktiker, Physiotherapeut, Osteopath - Dortmund

Arthostim®

Der Arthostim gibt (einstellbar) zwischen 3-12 Impulse pro Sekunde ab. Das Nervensystem leitet diese Reize zum Gehirn weiter. Das Gehirn beantwortet diese Reize. Ziel der Therapie ist eine Hemmung der motorischen Aktivität und dadurch eine Muskelentspannung.

Blöcke - Daniel Bremer - Master of Science Chiropraktik, Heilpraktiker, Physiotherapeut, Osteopath - Dortmund

Blöcke

Durch Lagerung des Beckens auf Blöcken kann das Becken so entlastet werden, dass eine sanfte Justierung erfolgen kann-

Techniken:

In unserer Praxis werden folgende chiropraktische Techniken angewandt:

  • Thompson-Technik
  • Fullspine-Specific-Technik
  • Sacro-Occipitale Technik
  • Chiropractic-Instrument-Technik
  • Gonstead-Technik

Die drei Behandlungsphasen der Chiropraktik

„Heilung ist ein Prozess und kein Ereignis.“

Ihr / Euer Behandlungsplan sieht 3 Phasen der Heilung vor. Die Dauer der einzelnen Phase ist individuell verschieden. Je länger die Beschwerden bestehen und je komplexer ein Problem ist, desto länger dauert es in der Regel.

Heilung benötigt Zeit. Je länger ein Körper ein Problem hat, desto länger braucht es, bis das Problem gelöst ist. Alte Bewegungsmuster, Schon- oder Fehlhaltungen benötigen Zeit und Wiederholung, Training und Umgewöhnung. Uns ist es wichtig, dass Beschwerden nicht nur kurz verschwinden und dann wiederkommen, sondern dass Probleme dauerhaft gelöst werden. Ihre / Eure Mithilfe ist dabei mehr als wichtig!

Nach der Anamnese und Erstuntersuchung besprechen wir den individuellen Behandlungsplan. Regelmäßige Zwischenuntersuchungen geben uns Aufschluss über Ihre Fortschritte.

I. Die Akut-Korrektur-Phase

In der Regel kommen die Patienten mit Symptomen und/oder Schmerzen in unsere Praxis. Chronische Fehlstellungen, Unfälle oder Verletzungen, Stress, Fehlbelastungen haben Wirbelsäule, Gelenke und Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen. Haltungsverlust, Verspannungen, Schmerzen, vorzeitiger Verschleiss können die Folge sein. Durch regelmäßige Justierungen von Subluxationen werden die über lange Zeit erworbenen Haltungs- und Bewegungsmuster aufgelöst. Ihr Körper braucht in dieser Zeit der Umstellung kurze Behandlungsintervalle, um gewohnte Muster zu verändern. Die Termine bauen aufeinander auf. Erste Übungen zu Hause („individuell erstellter Trainingsplan“) helfen, schneller in Phase 2 zu gelangen. , die Ursache der Beschweden zu finden und zu beseitigen, damit der Körper sich selbst helfen kann.

In der 1. Phase setzen wir bei sehr akuten Beschwerden die schulmedizinischen Maßnahmen ergänzend ein.

II. Die Stabilisierungsphase

Wenn die Beschwerden gebessert oder verschwunden sind, folgt die stabilisierende Phase. Die Abstände zwischen den Justierungen werden allmählich größer. Ziel ist es, lange bestehende Schon- und Fehlhaltungen aufzulösen und dem Körper die Möglichkeit geben, sich umzustrukturieren und zu heilen. Nach einem Beinbruch ist der Knochen nach 6 Wochen im Gips wieder verheilt und schmerzfrei, aber Muskeln, Bänder und Sehnen müssen sich erst wieder an ihre Funktion gewöhnen und trainiert werden. Haltung und Beweglichkeit und das allgemeine Wohlbefinden sollten sich in Phase 2 zunehmend verbessern, Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke sollten für Sie/Euch fühlbar belastbarer werden. Bandscheibenschädigungen können regenerieren. In dieser Phase helfen wir Euch/Ihnen, Ursachen für wiederkehrende Subluxationen zu finden, alte Gewohnheiten aufzulösen und ein individuelles Behandlungs- und Trainingskonzept zu erstellen.

III. Die Präventions-Phase

Sie möchten, dass der Zustand, den wir durch die regelmäßige Behandlung erreicht haben, gehalten wird ?

Sie möchten, dass die Beschwerden möglichst nicht wieder kommen ?

Dann sehen wir uns in größeren Abständen zu Kontrollterminen (individuelle „Check-ups“), in denen wir nachschauen, ob Ihr Nervensystem und Ihre Statik intakt sind und Sie Ihre volle Energie nutzen können. Sehen Sie es wie die regelmäßige Vorsorge beim Zahnarzt oder Hautarzt.

Die Dauer jeder Phase und der Abstand der Justierungen ist individuell abhängig vom Beschwerdebild und Heilungsverlauf und Regenerationspotential des Patienten.